EURO 2016: Liveticker zum Achtelfinale zwischen Deutschland und der Slowakei

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Die Nähe zur Grenze machte es möglich.

Das Viertelfinale am Samstag in Bordeaux wird allerdings zu einer echten Herausforderung.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kann bei der Europameisterschaft in Frankreich erstmals durchweg überzeugen. Kleines Manko: Die Chancenverwertung ließ erneut zu wünschen übrig.

Schon kurz nach dem souveränen Viertelfinal-Einzug hakte Joachim Löw die bisherigen Europameisterschafts-Auftritte als Aufwärmphase ab. Mit komplettem Personal verteidigen die Slowaken tief in der eigenen Spielhälfte. Und sie belohnte sich zeitig mit dem ersten Treffer.

Die Slowaken wählten eine defensivere Variante als noch zuletzt in den Gruppenspielen. In einem extrem einseitigen Spiel erzielten Jerome Boateng (8.), Mario Gomez (43.) und Julian Draxler (63.) die Tore. Doch in die Offensivbemühungen der Kozak-Elf fiel das dritte DFB-Tor. Später wurde er ausgewechselt. Das Wichtigste jedoch war: Boateng konnte mitspielen. Keine vier Minuten später beinahe die kalte Dusche für die Slowakei. Eine weitere gute Gelegenheit besaß Julian Draxler mit einem Drehschuss.

Manuel Neuer bekommt kaum etwas zu tun. Torwart Kozacik lenkte den Ball über die Latte. Ein Warnsignal für das DFB-Team, das prompt konterte und endlich erhöhte. Nach klasse Dribbling und Vorarbeit vom überragenden Julian Draxler schob der Stürmer aus kurzer Distanz zum 2:0 ein (43.). Dem gelang ein typisches Mittelstürmertor.

In der 8. Minute können die Slowaken einen Eckball nur ungenügend klären.

Das Powerplay auf das slowakische Tor eröffnet Sami Khedira mit einem Kopfball.

Die Chancenverwertung galt in der Vorrunde als die große Schwachstelle von Deutschland – die drei Tore gegen die Slowakei waren jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Anders als Götze ist er dank seiner Dynamik auch in der Lage, diese Eins-gegen-Eins-Duelle für sich zu entscheiden. Freilich nicht sehr lange. Im Achtelfinale besiegte die DFB-Elf mit einer starken Leistung die Slowakei. Im Viertelfinale wartet auf den Weltmeister nun der Sieger aus dem Schlager Italien gegen Spanien. Ihre Ansprüche auf den Titel hat sie aber unterstrichen. “Ein sehr schöner Tag für mich”, erklärte Draxler. Ich habe im Training Vollgas gegeben, dass ich da bin. Draxler und Boateng machten in der 72. Minute für Lukas Podolski und Benedikt Höwedes Platz. Joachim Löw erlaubte sich dann seine Torschützen Boateng und Draxler auszuwechseln. Boateng durfte ebenso wie Draxler frühzeitig vom Feld. Der Kölner mit Wahlheimat Istanbul wurde bei jeder Ballberührung gefeiert. Löw konnte es sich in der Schlussphase leisten, Boateng, dessen Einsatz wegen einer Wadenverletzung fraglich gewesen war, zu schonen sowie seinem Captain Bastian Schweinsteiger ein paar weitere Einsatzminuten zu gewähren. Auch ihm gaben sie einen großen Empfang.

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